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Generationendialog

Hinter dem Titel «Generationendialog» steht eine ganze Palette von Themen. Unter anderem gehören dazu: Der Generationenvertrag / ein Generationenleitbild / Alterspolitik / Generationensolidarität / Selbständigkeit, Diskriminierung und Respekt im Alter usw.

«Uninformierte Jugendliche sind ein Klischee»

Von Radio, TV und Zeitungen haben sich viele Jugendliche verabschiedet. Die Jugend als uninteressiert zu bezeichnen sei aber unfair, sagt Franz Fischlin. Im Interview räumt der Journalist mit Vorurteilen auf. Lesen Sie hier mehr.
(Quelle: Newsletter SRG aktuell)

Gut altern, was denn sonst? Das Projekt Belia der Grauen Panther Bern

Bedürfnisse sind wichtig, ja manche gar lebenswichtig. Doch Hand aufs Herz, wer kennt eigentlich all seine Bedürfnisse und weiss, wie wichtig sie sind? Die Grauen Panther Bern haben gemerkt, dass das alles andere als selbstverständlich ist. Sie haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Seniorinnen und Senioren diese Thematik näher zu bringen.

Obwohl die Befriedigung von Bedürfnissen für unser Wohlbefinden zentral ist, gibt es doch wenig verlässliche Daten zu den effektiven Bedürfnissen von älteren Menschen. Die Grauen Panther Bern trugen deshalb in einem längeren Prozess die Anliegen von Seniorinnen und Senioren zusammen.  Entstanden ist ein Katalog von Bedürfnissen, aufgeteilt in 15 Themenbereiche, wie Alltagsbewältigung, Mobilität, Finanzen, soziale Kontakte usw.

In einem entwickelten Online-Tool können Seniorinnen und Senioren jetzt die Wichtigkeit ihrer Lebensbedürfnisse erfassen und beurteilen. Der Benutzer des Tools erhält so einen Überblick über seine aktuelle Situation – ein in der Schweiz noch einmaliges Angebot.

Ein Projektfernziel ist es, die erfassten Bedürfnisse mit vorhandenen Angeboten zusammen zu führen, so dass Seniorinnen und Senioren dazu einen einfachen Zugang erhalten.
Den Initianten liegt daran, dass möglichst viel ältere Menschen in der Schweiz  ihre Bedürfnisse im Fragetool auf der Webseite www.belia.me kennenlernen und beurteilen. 

Obwohl das Projekt stark auf dem Einsatz von Freiwilligen basiert, kommt dessen Entwicklung nicht ganz ohne zusätzliche personelle und finanzielle Unterstützung aus. Aus diesem Grunde beteiligt sich die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz massgeblich an den Kosten. 

Gerhard Messerli, Mitglied der Pensioniertenvereinigung GD SRG/Swissinfo und Mitglied des Projektteams Belia der Grauen Panther Bern
Lesen Sie hier mehr.

Kosten und Finanzierung für eine gute Betreuung im Alter in der Schweiz

Mit zunehmendem Alter werden die Handgriffe im Alltag schwieriger, der Austausch mit lieben Mitmenschen wird komplizierter und die Verluste naher Menschen mehren sich: Das Altern bringt neben vielen positiven Facetten eigene Herausforderungen mit sich. Gerade in dieser Lebensphase ist es unsere Aufgabe als Gesellschaft und als Staat, zu begleiten und zu unterstützen – mit einem hohen Respekt vor der Selbstbestimmung und der Würde des alten Menschen.
Die Paul Schiller Stiftung untersuchte die Kosten der Betreuung im Alter und mögliche Finanzierungsmodelle und stellt die Erkenntnisse als Diskussionsgrundlage für Politik und Fachwelt bereit. Hier ist der Link zu dieser Studie.

Bücher zum Thema "Älter werden" aus dem Zytglogge-Verlag

«So alt wie hütt bin i no nie gsi.»
Das sagte ein 108-Jähriger, der in jungen Jahren als Verdingbub «mängisch nüüt als usgnützt u plaget» worden war. In seinem hohen Alter haderte er aber nicht mit der Vergangenheit, er blickte gutgelaunt in die Zukunft: «I bi läbesluschtig, u das cha mer niemer näh.»
Die Begegnung mit diesem zufriedenen alten Mann macht den Anfang dieser Sammlung alter und neuer berndeutscher Texte über das Älterwerden, die der Berner Journalist Walter Däpp aus der lapidaren Erkenntnis heraus aufgeschrieben hat, dass nicht nur die anderen älter werden, sondern auch er. Es sind über hundert ernste, heitere und poetische Kurzgeschichten für Ältere, die auch mal jünger waren, und für Jüngere, die auch mal älter werden – Beobachtungen, Begegnungen, Erinnerungen, Erfahrungen und Gedanken. Auf sinnige, witzige und poetische Art versucht Däpp, die «Jahrringe des Lebens» als natürliche Charakterlinien zu sehen und alle «Falte, Furche u Runzele» – im Gesicht und anderswo – nicht nur stirnrunzelnd, sondern auch augenzwinkernd zur Kenntnis zu nehmen. Näheres hier.

Jeder Mensch stirbt nur einmal
Kürzlich ist das Buch «Jeder Mensch stirbt nur einmal» von Daniel Kallen erschienen. Daniel Kallen begleitet seit 30 Jahren Menschen am Ende ihres Lebens. In dieser langen Zeit hat er zahlreiche spannende, schöne, tiefsinnige, aber auch schräge und humorvolle Gespräche am Sterbebett geführt. In seinem neuen Buch hält er diese Begegnungen fest. Näheres hier.

Nie zu alt für Neues?

In einer Studie ging das Gottlieb Duttweiler Institut der Frage nach, wie sich die Offenheit gegenüber Neuem mit dem Alter verändert. Was bedeutet das für die Medien? Ein Interview mit Jakub Samochowiec, einem der Studienautoren.
Das Interview aus dem Newsletter der SRG Deutschschweiz finden Sie hier.

Hat mein Gehör nachgelassen?

Die Ohren sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane und wir müssen alles daransetzen, um ihre Funktion so lange als möglich zu erhalten. Das Thema Hörverlust ist oder wird für viele von uns aktuell. Es ist für viele aber oft noch ein Tabu. Wir haben dem Fachmann fünf Fragen gestellt. Christoph Schwob, Jahrgang 1963, ist Hörgeräteakustiker mit eidgenössischem Fachausweis, Pädakustiker AHAKI (europäische Akademie für Hörakustik, Audio-Kommunikation und auditive Informatik) und blickt auf 34 Jahre Berufserfahrung zurück. Er ist ausserdem Mitglied in verschiedenen Fachkommissionen. 
Hier geht es zu Christop Schwobs Antworten

Hilfen und Unterstützung zu Hause

Pro Senectute Schweiz
Leitbild: Wir sind Ihr Ansprechpartner für Altersfragen
Pro Senectute gestaltet gesellschaftliche Entwicklungen vorausschauend mit, damit die Solidarität zwischen den Generationen auch in Zukunft erhalten bleibt. Hier gehts zur Webpage https://www.prosenectute.ch/de.html

Spitex 
Für die Pflege zu Hause, hier findet man die lokale Spitex-Organisation https://www.spitex.ch/

Senioren-Unterhaltsreinigung GmbH
Wenn man selbst nicht mehr alles selber machen kann, wie Fenster und Läden reinigen, Entrümpeln und Entsorgen, Umzugunterstützung. Die Organisation ist in Zürich zu Hause, hier gehts zur Webpage www.senioren-unterhaltsreinigung.ch