Weisch no ..
Aus vergangener Zeit. Wer hat eine Geschichte, ein interessantes Erlebnis, vielleicht sogar mit Bildern? Hier ist die Plattform, Erinnerungen aus vergangener Zeit mit andern zu teilen. Einfach Feedback-Formular benutzen. Vielen Dank.
Erinnerungen an den Brunnenhof
Einige Videos aus den letzten Tagen des Radio-Studios Brunnenhof:
80'000 Schallplatten gehen auf Reisen - Video dazu
Wenn Weltstars in der Kantine singen - Video dazu
Radiomachen im Eisenbahnwagen - Video dazu
Wenn Joints im Studio den Alarm auskösen - Video dazu
Offizieller Start der "Tagesschau"
1953 gab es erstmals die «Tele-Tagesschau: Neues aus aller Welt». Lesen Sie hier mehr.
Von der Traumfabrik zur Fernseh-Werkstatt
Unfreiwillig freie Abende, streikende Sender und die Rolle von Rosa: In einem provisorisch eingerichteten Studio übte man Fernsehen. Ein Kampf mit den Tücken der Technik. Lesen Sie hier mehr darüber.
Offizieller Start des Fernsehdienstes (Start Versuchsbetrieb)
Am 23. November 1953 startete das Schweizer Fernsehen seinen Versuchsbetrieb. Eine Erinnerung an damals von Eduard Haas (lesen Sie hier mehr).
Anekdoten aus den Anfängen des Schweizer Fernsehens
1953 wurde im Studio Bellerive in Zürich der Versuchsbetrieb des Schweizer Fernsehens gestartet. Lesen Sie hier einige Anekdoten aus jener Zeit.
Vor 40 Jahren: Basler Theatertag und Chemiekatastrophe
Von 10.00 Uhr morgens bis knapp vor Mitternacht sendet das Fernsehen DRS am 31. Oktober 1986 in einer
«Karussell»-Spezialsendung live aus dem Stadttheater Basel. Auf dem TSI-Kanal wird – mit einem
Unterbruch zwischen 20.00 und 20.30 Uhr für die Tessiner «Tagesschau» und den
Werbeblock – 14 Stunden lang vom Geschehen hinter der Bühne berichtet. Am Abend wird
auf dem DRS-Kanal parallel dazu ab 20.30 Uhr die Aufführung des Tschaikowsky-Balletts
«Schwanensee» in der Choreographie von Heinz Spoerli live übertragen. Dieses kulturelle
Grossereignis wird von 3sat koproduziert und mit Live-Synchronübersetzung über Satellit
ausgestrahlt. Während in der Schweiz am Abend auf zwei Kanälen gesendet wird, strahlt
3sat eine wechselnde Bild-in-Bild-Version aus.
«Wirklichkeit und Traum müssen im 'Schwanensee’ nahtlos ineinander übergehen. Das ist
diesmal auch dem Fernsehen gelungen.» (Heinz Spoerli, Ballettdirektor)
In der Nacht auf den 1. November 1986 wird das Theaterereignis in Basel von der bisher
grössten Chemiekatastrophe am Rhein überschattet. Ab 10.00 Uhr berichten Sondersendungen
der Chefredaktion laufend über die Entwicklung des Sandoz-Brandes in Schweizerhalle.
Besonderes Aufsehen erregt im Nachfeld der (schliesslich nicht gesendete) Film «Tod einer
Äsche». Der Beitrag war für die «Jugendszene Schweiz» vorgesehen, er dokumentiert den
50-minütigen Todeskampf einer Äsche in vergiftetem Wasser. Der Film vom Sterben des
Tieres sollte dem Fernsehpublikum bewusst machen, was hinter den Zahlen der im Rhein
verendeten Fische zu verstehen ist. Der Regisseur Peter Aschwanden und der Redaktionsleiter
Walter Büchi werden wegen Verletzung des Tierschutzgesetzes vom Basler Strafgericht
zu je 100 Franken Busse verurteilt. Gegen dieses Urteil appellieren beide und werden
vom Basler Appellationsgericht am 29. August 1990 freigesprochen.
«Die Katastrophen-Realität des Industriezeitalters verdrängt unsanft die romantische Märchenwelt
des 'Schwanensees'.»
(Quelle: SF MediaRelation)
1986: Vor 40 Jahren ist Heidi Abel gestorben
Tod einer Fernsehfrau der Pioniergeneration: Die beliebte Moderatorin Heidi Abel stirbt an
einem Krebsleiden. Das Programm des Fernsehens DRS wird für eine Schweigeminute unterbrochen. Lesen Sie hier mehr.
Vor 30 Jahren: SF DRS startet Internet-Auftritt
Am 2. Dezember 1996 startet SF DRS seinen Auftritt im Internet. Lesen Sie hier mehr.
Erster Reportagewagen des Schweizer Fernsehens
Für die Eurovisions-Übertragungen von der Fussball-WM 1954 in Bern erhielt der Schweizer Fernsehversuchsbetrieb seinen ersten Reportagewagen. TV-Pionier Hansruedi Züst berichtet:
«Den ersten Reportagewagen kauften wir bei einer britischen Firma; er kostete 500'000 Franken und war mit drei Kameras ausgerüstet. Bei der Erprobung in England legten wir viel Wert auf die Bergtüchtigkeit des Fahrzeugs. Eines Tages fuhr uns ein Monteur ein kleines Stück in die Landschaft hinaus und hielt stolz auf einer kleinen Hügelkuppe an – in seinen Augen war die Bergtüchtigkeit erwiesen!
Prompt hatten wir dann in der Schweiz Schwierigkeiten. Bergabwärts sprang meistens der zweite Gang raus. Mit zwei englischen Werkmechanikern fuhren wir daher in der Nähe von Zürich ein steiles Stück Strasse hinunter – und wie es immer geht, diesmal blieb der Gang drinnen. Die beiden Engländer aber wollten um kein Geld der Welt ein zweites Mal mit dem Siebentönner auf waghalsige Probefahrt gehen und meinten, sie glaubten es uns auch so...
Der erste Reportagewagen konnte nur geheizt werden, wenn er an den Stromkreis angeschlossen war. Während der Fahrt war es daher kalt und in den Apparaten bildete sich oft Kondenswasser. Beim zweiten Reportagewagen verlangten wir daher den Einbau einer stromunabhängigen Heizung: Es wurde zusätzlich eine kleine Benzinheizung eingebaut. Die zwei Techniker, die den neuen Wagen in England abholten und in die Schweiz brachten, übernachteten – um Spesen zu sparen – im Auto. Der Schreck war gross, als am Morgen die Techniker und die gesamte Einrichtung mit einer zentimeterdicken Russschicht überzogen waren – die Heizung hatte funktioniert!»
(Quelle: Pressedienst SF DRS)
Das Schweizer Fernsehen zieht nach Zürich-Seebach um
Im dritten Fernsehjahrzehnt entstehen viele innovative und tragende Formate, wie «Karussell», «Kassensturz», «Musik & Gäste», «Sportpanorama», «Telearena», «Teleboy» oder «Tell-Star». Es ist aber auch das Jahrzehnt der heftigen politischen Auseinandersetzungen um die Inhalte des Programms und die Rolle der Medien in der Gesellschaft. Am 22. September 1973 wird das neue Fernsehstudio in Zürich-Seebach eingeweiht. Erinnerungen an damals von Urs Durrer.
Modernisierung in bewegten Jahren – die Frühzeit der SRG
Das Radio-Zeitalter begann in der Schweiz dank privater Kräfte in den Regionen. Als sich jedoch die Schwächen des Schweizer Modells zeigten, entstand nach heftigen Diskussionen schon bald die «Allegorie des helvetischen Föderalismus» – die SRG. Lesen Sie hier mehr.
Aufbrüche und Debatten – die SRG vor und nach dem Krieg
Die ersten Jahrzehnte der Rundspruch-Gesellschaft waren von Einschränkungen und politischen Auseinandersetzungen geprägt. Kritik kam damals besonders von linker Seite. Ausserdem entzog der Bundesrat der SRG 1939 für sechs Jahre die Konzession. Lesen Sie hier mehr.
Die SRG nach 1950 – Wachstum und Krise trotz Erfolg
Ruhige Jahre zwischen Kriegsende und «1968» oder Zeit von Konsumhektik und Kaltem Krieg – die 1950er-Jahre werden recht unterschiedlich beurteilt. Der SRG brachte das Jahrzehnt starke Ambivalenzen und auch ein neues Medium: das Fernsehen. Lesen Sie hier mehr.
«Radio Retro» Spezialepisoden
Wie klang der Beginn des Zweiten Weltkriegs in der Medienberichterstattung der Schweiz? Und wie wurde das Kriegsende erlebt? «Radio Retro», der Podcast der SRG Deutschschweiz, beleuchtet in drei Spezialepisoden Erinnerungen von Schweizerinnen und Schweizern an den Zweiten Weltkrieg. Erfahren Sie hier mehr.
Die Geschichte des Radios in der Schweiz
Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte des Radios seit 1911.
Ein Blick in die Geschichte der SRG-Studios
Für ein kleines Land besitzt die Schweiz erstaunlich viele Studio-Standorte. Der Grund dafür liegt nicht nur in der Mehrsprachigkeit des Landes, sondern auch in der Bedeutung von regionalen Genossenschaften in der Frühzeit der elektronischen Medien.
Lesen Sie hier mehr.
Weisch no was am 1. Oktober 1968 war?
Auflösung hier
1955: Das Schweizer Fernsehen hat einen Reportagewagen
Der erste Reportagewagen des Schweizer Fernsehens 1955. Super englisches Design aus dieser Zeit.
Und im Studio das Rolltitelgerät, noch währschafte "Handarbeit" von 1956. Das Bild zeigt darauf das Testbild für die Kameraeinstellungen.
Wie alles begann ...
1939 führte die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) an der Landesausstellung mit einer Übertragungstechnik von 405 Zeilen pro Bild den ersten Fernsehversuch der Schweiz durch. Die 1931 gegründete Schweizerische Rundspruchgesellschaft (SRG) – 1960 in Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft umbenannt – liess das Spiel einer Schauspieltruppe filmen und auf den Bildschirm eines Fernsehapparates übertragen. 1943 stellte Fritz Fischer die auf dem sogenannten Eidophor-Projektor beruhende Technik vor, die lange Zeit für Übertragungen auf Grossleinwände benutzt wurde. In der zweiten Hälfte der 1940er Jahre erörterten die Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) und die SRG intensiv die sogenannte Fernsehfrage und verfolgten die Entwicklung des Mediums insbesondere im Ausland. Dies führte zu den ersten, von den PTT und der ETH gemeinsam unternommenen Versuchen.
Nachdem der Bundesbeschluss zur Finanzierung eines Versuchsbetriebs des Schweizer Fernsehens rechtskräftig geworden war, nahm die SRG 1953 in Zürich erste Tests und ein regelmässiges Versuchsprogramm auf, das an fünf Wochentagen je eine Stunde ausgestrahlt wurde. Weitere Versuche fanden in Basel und in der Westschweiz statt. Der reguläre Sendebetrieb setzte 1958 ein. Die Fernsehstudios wurden ab 1960 in Zürich, Genf und Lugano eingerichtet; Basel und Lausanne gingen leer aus.
Quelle: ETHZ